… und endlich ging’s los !

Endlich ist es so weit: Es ist Donnerstag früh um fünf, der Wecker klingelt endlich. Obwohl ich schon die ganze Nacht wach bin, war das Aufstehen problemlos. Ab unter die Dusche, schnell noch was essen, die Eltern und Geschwister aus dem Bett jagen und das Gepäck ins Auto legen. Noch schnell wird Abschied genommen, und schon sitze ich im Auto in Richtung Flughafen von Nizza.

Es ist noch sehr dunkel, und der Flughafen ist so gut wie still und leer. Meine beiden Koffer (15 und 17 kg) wurdem eingecheckt, mein Vater kam noch bis zum Security-Check mit, und dann saß ich alleine im erstaunlich vollen Wartersaal. Mindestens eine Stunde Zeit hatte ich bis zum Boarding von meiner Boeing 737, also habe ich entspannt ein Film angeschaut. “Good Advice”, mit Charlie Sheen. Ich mag Charlie Sheen, und der Film war lustig. Jetzt sitze ich im Flieger, über dem Fügel, und langsam geht die Sonne auf über Südfrankreich.

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Nach einer Stunde und 40 Minuten lande ich in Frankfurt. Das wetter ist ganz OK, aber ich habe Hunger. Zum Glück habe ich mehr als 3 Stunden Zeit, um den Anschluss zu kriegen. Hoffentlich gibt es ein McDonald’s mit Drahtloser Internetverbindung !

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Ein McDonald’s habe ich gefunden, allerdings war Internet kostenpflichtig. Deswegen habe ich mir stattdessen einen zweiten Film angeschaut: Mr. Brooks. Sehr eingenartig, aber irgendwie faszinierend !

Jetzt ist es kurz vor Mittag, ich kann endlich einchecken. Vor dem Terminal Parkt gerade ein Monster aus Stahl und Kunststoff: Meet Mr. 747 :

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Eine Stimme ertönt im Warteraum: “Bitte einsteigen !”. Ich sitze jetzt Platz 54G am Gang, neben einer jungen Amerikanerin aus NY, mit der ich mich während des Fluges nett unterhalten habe. Tatiana, if you are reading this, Hello :)

Endlich setzt sich der Vogel in Bewegung, der Start ist laut und alles wackelt. Die Flügel biegen sich unter den fast 180 Tonnen Gewicht fast zwei Meter nach oben, ich kann deren Spitze nicht mehr sehen. Während des Fluges wurden “Shrek 3″ und “Blades of Glory” gezeigt, leider waren beide schlecht und mir wurde langweilig. Zum Glück gab es nach einer Weile etwas zu essen : Hähnchen mit Reis, Salat und Pudding. Anschliessend mussten alle Passagiere ein Immigrations-Formular und Zoll ausfüllen, das beweist, dass man weder Bomben noch Tropikalische Erreger im Gepäck sitzen hat. Warum denn auch nicht !

Nach 8 Stunden und 25 Minuten Lande ich in New-York Newark. Jetzt müssen noch drei Hürden überwunden werden: Das Immigration Office, wo sehr gebildete Leute einem den Pass anschauen und fragen, was einer überhaupt in dem Land will, dann muss man sein Gepäck finden (natürlich kam mein erster Koffer ganz am Anfang, und der zweite ganz am Ende). Schliesslich muss man dem Zollbeamten sein Zollpapier geben, und … Welcome to the United States of America !

Frank wartet bereits seit einiger Zeit im Arrival Hall. Frank ist ein SCR Praktikant, der schon seit 8 Monaten dort ist. Wir erkennen uns sofort, und bewegen uns Richtung Auto. Die letzte Glastür von dem Flughafen geht auf, und dann der Schock: Ungefähr 30 Grad und die Luft ist sehr Feucht. Unerträglich ! Zu Glück gab es in dem dicken Chrysler von Frank eine Klimaanlage, die sehr schnell die Luft auf eine angenehme Temperatur gebracht hat.

Wir fahren ungefähr eine halbe Stunde, und ich bohre Frank mit Fragen durch. Ich hatte keinen Bock mehr, mein reserviertes Auto abzuholen: Ich wollte so schnell wie möglich ins Hotel. Wir haben noch schnell im Supermarkt in Plainsboro (eine Nachbarstadt von Princeton) ein Sandwich gekauft, und dann hat mich Frank zum Hotel gefahren: Das Holiday Inn.

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Ich bekomme das Zimmer 145, gleich am Eingang. Es ist sehr Groß, sauber und gemütlich. Die Klimaanlage läuft bereits, und auf dem Bett liegen 4 Kopfkissen. Ausserdem habe ich einen kleinen Kühlschrank und eine Mikrowelle damit ich nicht verhunger. Ich stelle noch schnell meine Koffer ab, und starte den Laptop um allen über Internet zu sagen, dass ich gut angekommen bin. Wenn das mal kein guter Anfang ist !

Fortsetzung folgt bald, jetzt habe ich Kohldampf, und wir gehen mit der Truppe, die ich euch beim nächsten Post vorstellen werde, beim nächsten Fast Food essen. The american way of life, halt :D

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