Letztes Wochenende

Am Freitag Abend sind wir zu Luc und Christopher gegangen, um ein paar Bierchen zu trinken und dabei faul rumhängen. Luc ist auch Praktikant bei SCR, allerdings in einer ganz anderen Abteilung. Er studiert in Lausanne (CH) Informatik zusammen mit Christopher, der selber halb Deutscher, halb Ami und halb Franzose ist. Er spricht alle 3 Sprachen nahezu perfekt und akzentfrei, da könnte man glatt neidisch werden. Durch zufall wohnen die beiden in einer riesen Wohnung (so 60qm würd ich mal tippen) ganz in der Nähe von meiner Wohnung. Man kann also zu Fuß hingehen, was hier in den USA eher ungewöhnlich ist.

Wir waren vorher noch schnell im Liquor store und ich habe mir eine 6-Packung importierten Paulaner Weißbier gegönnt, und mit der schwarzen Tüte in der Hand bin ich dann zur WG gewandert. Ein bisschen ungeuheuerlich war es schon, denn die Straßen sind hier kaum beleuchtet, und am Wald entlang geht, hat man immer den Eindruck, beobachtet zu sein. Die Eichhörnchen, wahrscheinlich.

Die Abend war sehr lustig, die Franzosen und Flo waren natürlich dabei, und Michael (der Schweizer aus NEC, der mit Chris dort arbeitet) und Marian, ein deutscher SCR intern. Um fünf waren dann die meisten müde, und wir sind dann gegangen. Am nächsten Tag wollte ich eigentlich zur Arbeit gehen, aber daraus wurde nichts, wie Ihr euch sicherlich denken könnt.

Samstag habe ich gefaulenzt, Abends nach dem üblichen McDonald’s kam noch schnell der Michael vorbei. Am Sonntag dann gab es ein Konzert in der Univeristy. Eine Woche zuvor hatte ich eine Email von einer chinesischen (?) Mitarbeiterin von SCR bekommen, die Karten für das Princeton Pro Musica Konzert zu einem fast geschenkten Preis verkaufte. Sie singt selber mit, und dadurch ist sie auch zu den guten Preisen gekommen. Auf dem Programm stand:

Joseph Haydn, Te Deum in C
L.v. Beethoven Symphony No. 1
W.A. Mozart, Requiem, K. 626 completed by Robert D. Levin

Ohne zu zögern hatte ich bein Lesen der letzten Zeile ein bestätigungsmail geschickt, auch wenn meiner Meinung nach die Originalversion von Süssmayr besser ist, als die von Levin. Allerdings ist der “neue” 9. Satz “Amen” sehr schön, und das Orchester hat eine sehr schöne Interpretation geliefert, und vor allem wurde es schnell genug gespielt. Nur von den zwei Sopran Sängerinnen war ich nur mäßig beeindruckt. Zum Glück macht nicht die Sopranstimme das Stück so genial. Das Te Deum war wir zu erwarten sehr schön, und mein Lieblingssatz der 1. Symphonie von Beethoven war echt klasse. Besonders mutig fand ich die Fagottspilerin, die auf einem roten Fagott spielte :D .

Das Konzert ging von 16h bis 18h15, das ganze fand in der Alexander Hall statt, die University eigene Konzerthalle ! Ich hatte einen sehr guten Platz, am Balkon in der ersten Reihe. Nur für die Beine war es einwenig eng, aber durch die 15 Minuten Pause ging es einigermaßen. Anfang Dezember gibt es das nächste Konzert des Princeton Pro Musica, dieses mal wird das Messiah aufgeführt. Natürich werde ich auch wieder dabei sein :) Bilder habe ich leider Keine, dafür gibt es ein Bild von der Offiziellen Internetseite des Orchesters.

Für die Fahrt nach Boston habe ich mir kurzfristig ein GPS Navigationssystem bestellt, hoffentlich kommt es noch vor Samstag an. Die Wettervorhersage sagt Regen an, und Sonntag soll es wieder Sonne geben. Hoffentlich wird es nicht allzu schlimm. Naja, abwarten und Tee trinken !

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